Rebecca Ansin

Geburtsdatum (Alter)03.11.1989 (29)
BerufBarkeeperin
SternzeichenDoppelskorpion
Menschliche AusrichtungSapiosexuell

Als auf die Welt geschmissene Person mit dem Auftrag herauszufinden, was ich im Leben vor allem nicht möchte, stelle ich Ihnen nun fünf Sätze vor, die die Welt nicht braucht. Thema: Berufswahl.

1. Ich möchte was mit Menschen machen

In der Kommunalpolitik hat man mit Menschen zu tun, denen man grundsätzlich abgeneigt ist; dabei entsteht ein lustig dynamisches Ratespiel für alle Beteiligten, bei dem allem Anschein nach die Möglichkeit besteht, dass Mitverantwortliche aus Kommunalpolitik und alle, die mit ihr in Berührung kommen, gleichermaßen betroffen sind – wer hat die Reden von Linke und CDU vertauscht und wer hat des Bürgermeisters letztes Lachsbrötchen geklaut?

2. Ich will einen Beruf, der Sinn macht

Macht es Sinn, knapp 10 Hände voll Menschen zu wählen, die gerne im Geheimen Entscheidungen treffen würden, sich jedoch in der Öffentlichkeit aus einer anderen ideologischen Perspektive zeigen müssen, um als Opposition nicht in den Rücken derer zu fallen, die einen füttern? Sie sagen nein? Ich auch!

3. Ich möchte anderen helfen

Ein grundlegendes Bestreben ist mein Bedürfnis, vor allem Ihnen zu helfen – für Geld! Ob es nun meine Schulter ist, an der Sie sich festweinen mögen oder der Schuh, den ich mir anziehen soll – vielleicht auch die Suppe, die Ihren Feinden eine Grube gräbt – Ihre Worte in mein Ohr!

4. Ich könnte mir was mit Beraten vorstellen

Die Vorstellungskraft ist eine sehr unterschätzte und verkümmerte Komponente in der verstaubten und eingerosteten Kommunalpolitik – stellen Sie sich einen Menschen vor, der aus der wirtschaftlichen Unterschicht kommt und gewählt wird, politische Entscheidungen zu treffen – wäre das nicht fantastisch? Zum Glück ist die Erde flach, unsere Kinder resistent gegenüber Masern und die dunkle Seite des Mondes bewohnt – ein Hoch auf alle Berater!

5. Mir ist auch die ethische-moralische Ebene wichtig

Über Ethik-Moral muss sich derweilen eine Person, die ins Kommunalparlament gewählt wird, keinerlei Gedanken machen. Heutige politische Prozesse zeigen, dass es sich dabei um eine Sparte handelt, die von teuer bezahlten Beratern bedient wird – wir werden voraussichtlich schon bald anfangen müssen, befruchtete Eizellen ins Weltall schießen zu müssen, in der Hoffnung, einen Planeten zu finden, der der Spezies Mensch ein wenig länger standhalten kann, als unsere geliebte Mutter Gaia.

Fazit: Sie sehen, dass es kaum Unnützeres gibt, als für einen Wahlkampf leere Worthülsen mit sogenannten Inhalten zu füllen – in dem Glauben zu wissen, was Sie hören und nicht hören wollen – lassen Sie sich von anderen Parteien nicht täuschen und zu Unfug verführen – wählen Sie jemanden, über den der Geldsegen noch keinen Sack mit Inhalt geleert hat. Wählen Sie bei grundsätzlich allen Wahlen nur die Partei Die PARTEI und nichts anderes als die Partei Die PARTEI. Damit sind Ihre Pflichten als Wähler und rechtschaffener Mensch bereits erfüllt und Sie können sich mit reinem Gewissen weiterhin zurücklehnen und die sozialen Medien genießen.

Ein Hurra auf die Demokratie!

Bild: Bastian Paeper / www.blatt-gruen.de